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 Impuls

Hände, die ich kenne,

weil sie mich reihenweise grüßen,

sind selten schön,

doch sprechen Bände.

Das ist so wie mit den Füßen.

 

Falten, die ich sehe

lückenlos vernetzt und ungezählt,

verraten mir

Alter und Reife

der Hände und was ihnen fehlt.

 

Haut, die ich spüre

klebrig schwitzend vor Unbehagen,

läßt mich ahnen:

der Mensch neben mir

kennt auch die Angst vorm Versagen.

 

Listina Arguso 1999

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum

 

           Lyrik und Prosa ...

                 http://sascha-kai-boehme.homepage.t-online.de/40651.html

 

gehören zur Kultur unseres Lebens, machen uns reicher, ist es auch nicht der Geldbeutel, der davon profitiert. Ja, nicht mal jene, die sich so anstrengen, Wertbares zu schreiben und auch veröffentlichen zu lassen, tragen in jedem Fall gleich finanziellen Nutzen davon.

Oft sind die Bedingungen für die Herausgabe eines Buches derart mit Aufwand und Kosten verbunden, dass sehr viele intelligente Köpfe lieber ganz darauf verzichten, ein solches mittels Verlag veröffentlichen zu lassen oder zum (nicht wesentlich günstigeren) Selbstverlag greifen, wie einem Strohhalm, der ihre guten, mit Hingabe, Intuition, Liebe und Hoffnung geschriebenen Manuskripte dem Erfolg zuführen soll.

Das aber ist ganz bestimmt nicht sehr oft der Fall und selbst mit Unterstützung eines Verlages kann Autoren die Herausgabe eines Buches wegen der Vertragsklauseln sehr bitter aufstoßen.

Aber auch die Verlage und Buchhändler haben recht, wenn sie heute klagen, dass durch die neuen Medien, vor allem das Internet, der Umsatz wesentlich zurückgegangen ist und zeitweise stagniert.

Im Resultat kommt es eben zu den hohen Preisen für Autoren, weil diese nicht in jedem Falle an die Verbraucher weitergegeben werden können.

Vom Selbstverlag ist dennoch abzuraten, denn in vielen Fällen kommt es trotz anfänglich guter Kalkulation doch zu wesentlichen Mehrkosten und letztlich nicht zu erhofftem Erfolg.

Das wiederum veranlasst Unternehmen, die vor allem im Internet fungieren, die Preise zu drücken für Text- und Manuskripterstellungen sowie andere Autorenarbeiten.

Dumpingpreise für Kulturgut!

Das sind keine guten Zeiten für unsere Traditionen. Doch daran, dass Traditionen nicht nur Geschichtsbewusstsein sondern auch Zukunftsbewusstsein vermitteln, scheint wahrlich niemand zu denken.

In die Zukunft unserer Jugend werden damit nur noch technische Elemente aller schriftstellerischen Arbeit getragen. Die emotionalen Werte, die dabei vermittelt werden können, bleiben auf der Strecke.

Wer sollte auch für Dumpingpreise mehr tun als zusammensuchen und abwandeln oder ähnliches, was zu den unrühmlichen Erscheinungen unseres Schreiballtages gehört?

Es ist wahrlich keinem Autoren und keinem Texter zu verübeln, für solche Preise nur noch ein Minimum an Wertarbeit zu leisten.

Hier sind die Unternehmer aufgerufen zu bedenken,  was Literatur ist.

Diesen Begriff nicht neu, aber einmal mehr gründlich zu definieren, tut not.

Ich sage mit meiner persönlichen Meinung

Ein Buch wird nicht durch die Story Literatur, sondern dadurch, wie es geschrieben ist.“

Ich sage auch, was zu diesem Satz als Begründung noch dazu gehört

„Nicht jedes Buch ist Literatur.“

Hiermit lade ich alle zur Diskussion ein, die sich an mich wenden wollen und gebe dafür eine Emailadresse bekannt, die für bezugnehmende Einsendungen genutzt werden sollte.

Falls darauf zahlreiche Resonanz erfolgt, werde ich überlegen, allen Interessenten ein Meeting in der Lüneburger Heide anzubieten.

Modalitäten zur Durchführung und den Aufwandskosten kann ich aber erst nach Erhalt von Resonanzen vorstellen.

Dieser hier entfachenden Diskussion, auf die ich mich schon sehr freue, setze ich noch folgende Betrachtungsaspekte hinzu:

Bücher gibt es sehr viele und die meisten haben einen guten Charakter. Nachzulesen in meinen Sprüchen unter dem Button Gedanken, warum es so ist.

Viele Bücher sind Bestseller und verkaufen sich hervorragend.

Besser denn je werden heute mittels Medientechnik alle Bücher für die Nachwelt erhalten. Aber ihre spätere Bedeutung als traditionelles Kulturgut wird nicht gleich jener sein, die heute noch Werke unserer Klassiker und Romantiker des 17. und 18. Jahrhunderts haben.

Vielen Büchern, die heute so zahlreich im Internet und in Buchläden angeboten werden wie neue Kartoffeln in jeder Jahres-Haupternteperiode fehlt etwas, das einem guten Buch, welches ich als Literatur bezeichnen würde, nicht fehlt:

                                    Authentizität, Emotionalität und Spontaneität.

Diskutieren wir darüber.
Ich lade ein.
 

 

 

 

 

Bitte für jede Kontaktaufnahme mit mir folgende Emailadresse verwenden

listina-arguso@t-online.de

S.-K.B. 10/08